
Ist Geld wirklich ein Motor für die wirtschaftliche Entwicklung?
Oder ist es nicht eher die Wirtschaft, das Unternehmertum und deren Inhalt der Arbeitskraft, was Geld überhaupt wertvoll macht?
Geld ist an sich etwas Wunderbares. Sein wahrer Wert zeigt sich jedoch erst, wenn der erarbeitete Verdienst in nachhaltiges und lebendiges Geld verwandelt wird. Dies ermöglicht, als Ergebnis und Anerkennung für die geleistete, der Welt dienende Arbeit, ein gutes und erfülltes Leben zu führen.
Ohne Wirtschaft - keine Substanz.
Ohne Wirtschaft - kein Verdienst.
Ohne Wirtschaft - kein Geld.
Die Wirtschaft ist der Mensch. Geboren, um eigene Fähigkeiten in Fertigkeiten zu wandeln und diese einzusetzen. Der Plan ist nicht der Sessel und somit auch nicht das liebe “Bürgergeld” oder eine sich neu ausgedachte "Grundsicherung".
HERZLICH WILLKOMMEN, SOZIALISMUS!
Durch den Menschen entstehen nicht nur Innovationen, sondern schafft der Mensch Arbeitsplätze - für sich und für Andere - und trägt somit zum Bruttoinlandsprodukt eines Landes bei. Der Mensch erschafft. Vor allem erschafft der Mensch Maschinen.
Ohne BIP - keine Bank.
Ohne BIP - kein Politiker.
Ohne BIP - kein Wohlstand.
Ein Mensch kommt mit jeder Menge offenem Geist auf die Welt, lernt laufen, kommunizieren, ist hellauf begeistert und neugierig über die Natur, entdeckt und widmet sich nur seinen eigenen Fähigkeiten in individueller Geschwindigkeit. Wir Menschen bauen Türme, stecken unsere Nase in Bücher, jagen völlig fasziniert Schmetterlingen nach, ohne dabei auf die eigenen Füße zu schauen, fallen, stehen wieder auf und entfernen uns Tag für Tag mit neu erworbenen, selbstständig, erarbeiteten Fortschritten von den Erwachsenen, die sich zunehmend im Laufe des Entwicklungsprozesses eher störend, statt fördernd verhalten.
Dieses Verhalten der Erwachsenen beruht auf eigen gemachten Erfahrungen, weshalb sie ja auch alles besser wissen. Dabei wird nicht erkannt, dass sie ebenfalls mal auf Entdeckungsreise waren und die Bremse, die Vorsicht, die Kritik, die Belehrung und Bewertung an eigenem Leib erlebten.
"So läuft das nun mal." oder "So ist die Welt." oder "Nur so funktioniert es.", sind typische, Angst getriebene Glaubenssätze.
Der Mensch ist Natur und strebt in Essenz nach Lebendigkeit.
Unternehmer wissen das in der Regel. Sie bringen sich in die Welt und schneidern oder schustern ihr eigenes Produkt, wollen Wachstum und sind sogar oft patriotisch veranlagt. Unternehmer haben sogar, wenn sie nicht vollends bescheuert sind, einen Hang zur Natur behalten und verstehen den natürlichen Kreislauf.
Da sie jedoch in üblichen Unternehmensformen verhaftet sind, sich diktierten Richtlinien des Sozial- und Steuerrechts unterwerfen, sich in freier Marktwirtschaft dem Wettbewerb aussetzen müssen, um selbst bestehen bleiben zu können und ihren Verdienst logischerweise gut und wertvoll untergebracht wissen möchten, frieren sie ihre in Fertigkeit umgewandelte Fähigkeit im Ergebnis des Verdienstes ein, statt das Ergebnis lebendig bleiben zu lassen.
Sie wollen einen dienlichen Beitrag leisten, handeln im Ergebnis jedoch absolut konträr und destruktiv.
Der Hang hin zur Technik und das Finanzsystem machen es möglich.
Die Begeisterung der Technik gibt es bereits seit der Antike. Automatismus und Passivität sind die Wunderwerke des Menschen, um sich das Leben zu erleichtern. Kann hilfreich sein, wenn man es nicht übertreibt, vernünftig und sinnvoll einsetzt.
Über Hebelgesetze und Zahnräder verfügt auch die Natur.
Die industrielle Revolution im 18. Jahrhundert brachte den Durchbruch moderner Maschinen, wie die Dampfmaschine, die Produktion und Transport revolutionierte. Heute sind Maschinen aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – von einfachen Werkzeugen bis hin zu hochkomplexen Robotern. Diese Maschinen entstehen jedoch nicht einfach so, zuerst im Geiste des Menschen, sondern funktionieren diese nur, wenn die Erde mitspielt.
Das Finanzsystem, als Gehirn der Mega-Maschine, beeinflussen die Wirtschaft, den Menschen. Die Wirtschaft ist somit, wie ein Pferd, an einen Karren gekoppelt. Würde das Pferd, wie ein sturer Esel, stehen bleiben oder selbst begreifen, dass es nur einmal ausholen muss, steht der Karren still oder ist sogar kaputt.
Geglaubt wird bis heute, es gäbe keine Lösung, als das, was offensichtlich erscheint.
"Natürlich gibt es eine Lösung. Diese Lösung war schon immer vorhanden und wird auch, wie in einer “Never-Ending-Story”, immer da sein."
Daniela Sommerhoff
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