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POLITIK.

Und nun wird gehackt, auf “Merzilein”, das kleine Schwein.

 

Zuerst war das Schwein die Pandemie und die böse, böse sich selbst erhaltende Natur. Dann war es Merkelchen, obwohl sie viermal nacheinander zur Bundeskanzlerin gewählt wurde. Sie war auf einmal ein Unwerk, ein Drache, eine Missgunst des deutschen Volkes.

 

Ihre Amtszeit begann sie im Jahr 2005, sprich ein Jahr nach 2004, und führte Deutschland bis 2021 durch vier aufeinanderfolgende Legislaturperioden.

 

In Pandemiezeit gab sie ihr Amt ab - an die “Ampel”, nach dem Motto: “Nur bei Grün läuft man!” Gleichzeitig zog sie sich aus allem heraus, hob die Hand, kommunizierte, wie eh und je, sehr verhalten und in gut gewählter Rhetorik. Sie ist nicht mehr da, denkt ein Hansel. 

 

Gleichzeitig denke ich dabei an ihre Ausbildung und den Schoß der Ausbildenden. So hätte es zumindest mein Großvater beschrieben, weshalb er mich wohl auch immer belächelte. Wenn ich dann mal etwas Gescheites aus der Nase zog, wurde daraus ein Witz gemacht, über den er sich selbst sehr amüsierte.

 

Mein Großvater war wirklich ein schöner Mensch. Er erlebte den Krieg nicht hautnah. Er wurde Banker, später Dozent und liebte er seine Familie. Umso älter er wurde, nach Tätigkeiten, dem folgenden Erwachen, der Wende, den daraus entstandenen Folgen, auch sich selbst betreffend und mit Blick auf seine eigene Familie, wurde er still. Er wurde aus meiner Sicht zu still und wurde er sehr hart.

 

Wärme empfand er nur noch im Garten bei meinen Eltern, wenn sie zu Besuch waren. Das darf ich eigentlich gar nicht schreiben, denn allein diese Feststellung führt zu Kotzreizen bis in die nächste Generation.

 

Belassen wir es also dabei. Zumindest hier.

 

Da wir auf der Ostseite die russische Seite kennenlernen durften, denke ich natürlich auch an Wladimir Putin, den ich ebenso gelesen und in Form seiner Vorgänger am eigenen Leib erfahren durfte - im Hintergrund. So wie auf Westseite die USA im Hintergrund gelebt und eingetrichtert wurde, war es im Osten Deutschland eine andere Figur.

 

Großmächte im Nacken.

 

Putin wurde insgesamt fünfmal zum Präsidenten Russlands gewählt. Seine Amtszeiten begannen 2000, 2004, 2012, 2018 und zuletzt 2024. Zwischen 2008 und 2012 war er Ministerpräsident, da die Verfassung keine dritte Amtszeit in Folge erlaubte.

 

Beeindruckend, wie lange er in der Politik aktiv ist, oder?

 

Ich bin kein Fan von Politik. Das sei nochmal gesagt. Ich versuche nur zu begreifen und mochten sich Putin und Frau Merkelchen nicht. Das ist sehr komisch, denn sie wuchs ja auf, in dem Getriebe vom Honecker, dem Schoß, dem Vater in geteilter östlicher Front. 

 

Man könnte also meinen, dass Putin auch Honecker verabscheute. 

 

War die Spaltung damals des Landes Deutschland nur ein Zeichen in guter Hoffnung?

Gibt es überhaupt einen Friedensvertrag - zwischen Ost und West?

 

Während ich mir diese Fragen stelle, denke ich an die aktuelle Situation.

 

An die Ukraine. An den Hampelmann und deren Anhänger. Allein die Fratze dieses Präsidenten zeigt, dass er kein Präsident ist. Fähig ist er wahrscheinlich nur durch den Westen und die sogenannte "weiße Nase". Weiterhin denke ich an die USA und deren Interessen, an deren Geschichte und welcher Hampelmann sich dort heute zeigt.

 

Nicht, dass ich vorher etwas besser empfand, doch nur für mich, macht es Geschichte und aktuelles Geschehen rund.

 

“Was denkt ihr?”

 

Daniela Sommerhoff